Zur Vorgeschichte: Bereits seit dem Jahr 2005 hatte der SSV Jahn Rechnungen der
REWAG nicht bezahlt, Hunderte von Mahnungen liefen seit damals auf und rund 50
Sperraufträge mussten erstellt werden.
Aus diesem Grund bestand die REWAG darauf, dass künftig Vorauszahlungen zu
entrichten waren. Mitte Februar sprach Jahn-Präsident Franz Nerb persönlich beim OB vor und erklärte, der Verein sehe sich nicht in der Lage, die angefallene Summe von rund 30 000 Euro vorab zu bezahlen. Er habe daraufhin sogleich direkt bei REWAG-Chef Norbert Breidenbach interveniert, erklärte Schaidinger, und habe auch einen Fristaufschub bis Ende Februar bewirkt. Nerb habe ihm zugesichert, die Rechnung pünktlich zu bezahlen. Dies sei allerdings nicht der Fall gewesen. Allenfalls ein Teil dieser Summe wurde schließlich verspätet beglichen, der Rest sowie die neue Vorauszahlung hingegen stehen bis dato immer noch offen. Die REWAG hat daraufhin dem SSV Jahn 2000 die Stromzufuhr gesperrt.
“Ich bin über den Wortbruch des SSV Jahn enttäuscht”, kommentierte Oberbürgermeister Hans Schaidinger die Situation. Er habe sich in dieser Sache persönlich engagiert, bei der REWAG interveniert und alles getan, was in seiner Macht stehe. Jetzt sei es nicht mehr seine Sache, die Hand auszustrecken. “Das Mindeste, das ich jetzt erwarte, ist, dass der Jahn von sich aus auf mich zukommt.”
- Quelle: Stadtverwaltung Regensburg
- 25.03.09 - Artikel empfehlen ...

