Pfarrer Winterholler hat das Projekt, das zukunftsweisende Rahmenbedingungen
schaffen und fördern möchte, um älteren Mitbürgern ein möglichst langes selbst
bestimmtes Wohnen in der eigenen Wohnung zu ermöglichen, äußerst positiv
aufgenommen. “Dafür brauchen sie allerdings die Sicherheit”, so Wolbergs, “dass es im Bedarfsfall Hilfe gibt, die wohnungsnah und unbürokratisch zur Verfügung steht. Hier setzt ReNeNa an.” Kooperation und Vernetzung bereits bestehender und neu geplanter Aktivitäten mit den verschiedensten Partnern seien ein Grundprinzip des vom Bundesfamilienministerium geförderten Leuchtturmprojekts.
Beide Seiten und vor allem die Menschen können dabei nur gewinnen, ist auch Pfarrer Winterholler überzeugt. Er bittet seine Pfarrangehörigen zu überlegen, ob sie sich für den einen oder anderen Dienst zur Verfügung stellen können. Vorstellbar sind Besuchsdienste, Hilfe bei schriftlichen Angelegenheiten, Kleinreparaturdienste, Begleitung zum Arzt, zu Behörden, beim Einkaufen oder einfach nur beim Spazierengehen. Im Informationsblatt schreibt der Pfarrer von St. Bonifaz: “Denken Sie auch daran, dass all die Strukturen, die jetzt von ReNeNa geschaffen werden, im Falle eigener Hilfsbedürftigkeit später einmal auch Ihnen zugute kommen.” Und weiter: “Werden auch Sie Regensburgs Netter Nachbar!”
Einen konnten Pfarrer Winterholler und Bürgermeister Joachim Wolbergs bereits bei
der Vertragsunterzeichnung begrüßen und ins ReNeNa-Team aufnehmen: Dr. Thomas Kühlhorn steht ab sofort als Stadtteilkümmerer für den äußeren Westen zur Verfügung. Axel Reutter, der diesen Engagementbereich an ihn übergibt, steht auch künftig für weitere Aufgaben im ReNeNa-Projekt zu Verfügung.
- Quelle: Stadt Regensburg
- 17.12.09 - Artikel empfehlen ...

