Die 1. Mannschaft des Jahn trainiere seit Monaten entgegen den Bestimmungen des Nutzungsvertrages und gegen ausdrückliche schriftliche Untersagung des Sportamtes regelmäßig auf dem Stadionplatz, so Plutz. Gerade in der Zeit der Vorbereitung für die Rückrunde sei dies äußerst problematisch für den Boden. “Selbst als durch Mitarbeiter der Stadt und freiwillige Fangruppen der Schnee vom Platz geschippt wurde, um das Feld bespielbar zu machen, sind die Spieler zum Training auf den Platz gegangen. Erst massive Interventionen bei der neuen Führung des Vereins haben vor rund drei Wochen dies unterbunden.”
Der Platz wurde durch das Gartenamt in der zweiten Märzhälfte gedüngt und in der Karwoche mit einem schnell keimenden Spezialrasen nachgesät, um möglichst rasch die Beschädigungen auszugleichen und wieder ein gleichmäßiges Rasenwachstum zu bekommen.In jeder Spielwoche wird der Stadionplatz zweimal gemäht und durch den Platzwart des Jahn gewalzt. “Mehr ist bei der jetzigen Witterung nicht machbar.”
Nach dem nächsten Heimspiel am 17. April wird der Platz gesandet und belüftet. Dies erfordert mindestens zwei Wochen Arbeits- und Ruhezeit, die aufgrund des Programms des SSV Jahn in den letzten Wochen nicht verfügbar waren.
Der im Sommer 2002 komplett neu verlegte Rasenbelag wird durch Mitarbeiter des Gartenamtes wieder so hergerichtet, dass er in wenigen Wochen eine gute Qualität hat. Voraussetzung, den Qualitätsstandard zu halten, ist allerdings, dass sich auch die 1. Mannschaft des Vereins daran hält, diesen Platz als Spielplatz und nicht als Trainingsplatz zu nutzen. “Es ist wenig hilfreich, wenn man sich über den Zustand des Sportplatzes beschwert, den man vorher selbst zusammengetreten hat”, so Plutz .
- 13.04.10 - Artikel empfehlen ...

