Zu Beginn des Winterdienstes mit dem ersten Einsatztag am 17. Dezember 2009 lagerten im Depot des städtischen Bauhofs etwa 1100 Tonnen Streusalz. Nach einer Reihe von Volleinsätzen mit jeweils 40 bis 60 Tonnen Salzverbrauch bestellte das Fuhramt am 21. Dezember 2009 umgehend und wiederholt Streusalz nach – bis heute insgesamt 1200 Tonnen.
Anfang Januar löste das Tief “Daisy”, das besonders in Nord- und Westdeutschland ungewöhnlich große Schneemengen brachte, eine bundesweite Streusalzknappheit aus:
Zahlreiche Kommunen insbesondere in Norddeutschland waren, wie seit Jahren gewohnt, von einem milden Winter ausgegangen und hatten offenbar nicht ausreichende Vorräte an Streusalz angelegt.
Der bundesweit drastisch erhöhte Salzbedarf wirkt sich nun auch auf die vom Regensburger Fuhramt bestellten Lieferungen aus. Da die Salzbergwerke derzeit nicht mit der Förderung nachkommen, sehen sich viele Händler außerstande, die seit langem georderten Mengen zu liefern.
Von den 1200 Tonnen an Salz-Nachlieferungen, die von der Stadt in den vergangenen fünf Wochen bestellt worden waren, sind aufgrund der Lieferengpässe bislang erst 540 Tonnen eingetroffen.
Seit Beginn des Winterdienstes ist der Bauhof bis zum heutigen Donnerstag 24 Volleinsätze mit einem Gesamtverbrauch von etwa 1100 Tonnen Streusalz gefahren.“Ich lasse alle meine Verbindungen spielen”, sagt Franz Wolf, der Leiter des Amts für Abfallentsorgung, Straßenreinigung und Fuhrpark, “um das Salzlager im Bauhof baldmöglichst aufzustocken.” Damit Wolf und dessen Mitarbeiter rechtzeitig auf die Wetterlage reagieren können, bezieht der Bauhof von einem Wetterdienst Vorhersagen, die speziell auf das Regensburger Stadtgebiet eingegrenzt sind.
- 28.01.10 - Artikel empfehlen ...

