Diese Zahl teilt sich auf in einen Rückgang in der Stadt um 26 Plätze und 22 Einschreibungen weniger am Gymnasium in Neutraubling.
Diese Information durch den Ministerialbeauftragten Günther Trüb für die Gymnasien in der Oberpfalz erfolgte im Rahmen eines Gesprächs am Montag im Landratsamt, zu dem Landrat Herbert Mirbeth vor Wochen schon Bürgermeister Gerhard Weber und den Ministerialbeauftragten eingeladen hatte. Landrat und Bürgermeister reagierten nun erleichtert. „Die in der Öffentlichkeit oft überzeichnete Befürchtung, es würden für das nächste Schuljahr noch mehr Anmeldungen an den Gymnasien geben als im letzten Jahr, hat sich nicht bestätigt“, resümierte Landrat Mirbeth: „Eltern und Schüler können beruhigt davon ausgehen, dass alle angemeldeten 5-Klässler einen Platz in den bereits vorhandenen Gymnasien bekommen.“
Unter der Berücksichtigung der neuesten Zahlen könne man den Schülern und Lehrern die Schaffung einer Zweigstelle eines Gymnasiums ersparen, erklärte Bürgermeister Weber. Stattdessen sollen in den bereits vorhandenen Schulen Lösungen gefunden werden. Durch die Auslagerung der Dienststelle des Ministerialbeauftragten vom Albertus-Magnus-Gymnasium in die ehemalige Landwirtschaftschule des Landkreises am Weinweg ermöglicht der Landkreis die Bereitstellung von zwei weiteren Klassenzimmern in diesem Gymnasium. „Darüber hinaus haben wir der Stadt wiederholt angeboten, im ehemaligen Landwirtschaftsamt weitere Funktions- und Gruppenräume zu schaffen“, so der Landrat. „Wir werden die frei werdenden Büroräume für schulische Zwecke nutzbar machen und dieses Angebot des Landkreises und die damit verbundene bauliche Umsetzung so schnell wie möglich nochmals überprüfen“, versicherte Weber.
Der Ministerialbeauftragte Trüb erklärte, dass die Schulleiter bereits an einer tragfähigen Lösung für eine Verteilung der Schüler auf die Gymnasien arbeiten. Unter der Voraussetzung der Durchführung von Umbaumaßnahmen am Albertus-Magnus-Gymnasium und in der ehemaligen Landwirtschaftsschule sehe er ebenfalls keine Notwendigkeit für eine zusätzliche Übergangslösung.
- Quelle: Landratsamt Regensburg
- 21.05.09 - Artikel empfehlen ...

