Der Regensburger Mietspiegel soll eine Orientierung über ortsübliche Miethöhe geben. Um aussagekräftig zu sein, müssen möglichst viele Daten zu Mietwohnungen einfließen. Sie betreffen die Miete und alles, was Einfluss auf sie hat – wie beispielsweise Wohnfläche oder Ausstattung.
Die Mieterbefragung erfolgt nach Terminvereinbarung in Form von persönlichen Interviews. Die mit der Datenerhebung und Neuerstellung des Mietspiegels beauftragte STAT-Plan und das EMA-Institut für empirische Marktanalysen nehmen mit zufällig ausgesuchten Mietern Kontakt auf. Beim Hausbesuch legen die Interviewer der Marktforschungsinstitute ein Berechtigungsschreiben der Stadt Regensburg vor, den sich alle Befragten zusammen mit dem Personalausweis zeigen lassen sollten.
Das Planungs- und Baureferat der Stadt Regensburg bittet alle Mieter und auch erstmals Vermieter, die in die Untersuchung einbezogen werden, um Mithilfe, denn schließlich bringt ein Mietspiegel Vorteile für Mieter und Vermieter gleichermaßen. Er dient der Markttransparenz und hilft dabei, einen Streit über eine angemessene Miete schon im Vorfeld zu vermeiden.
Diesmal werden auch Gebäudemerkmale erhoben, die die Heizkosten und den Energieaufwand beeinflussen. Dazu erfolgt zusätzlich noch eine schriftliche Befragung, die dem Vermieter zugeschickt wird.
Die Teilnahme an der Befragung zum Regensburger Mietspiegel ist freiwillig. Der Datenschutz ist gewährleistet: Die erhobenen Daten werden ausschließlich anonymisiert verwendet. Namen und Adressen der Befragten werden nicht veröffentlicht. Unter den teilnehmenden Haushalten werden am Ende der Befragungsaktion drei Geldpreise verlost.
Ansprechpartner bei den Marktforschungsinstituten:
STAT-Plan
Prof. Walter Oberhofer, Tel. 09403/9529747
EMA-Institut
Dr. Bernhard Schmid, Tel. 0941/380700
Ansprechpartner bei der Stadt Regensburg:
Walter Schultheiss, Tel. 507-1620
Harald Hartmann, Tel. 507-1621
Katja Lemper, Tel. 507-1623
- Quelle: Stadt Regensburg
- 7.07.09 - Artikel empfehlen ...

