Bischof Gerhard Ludwig Müller hat Papst Benedikt XVI. für die Berufung zum Mitglied der Glaubenskongregation gedankt. „Es ist eine besondere Ehre, vom Heiligen Vater in die Kongregation berufen zu werden, die er selber viele Jahre lang geleitet hat. Ich danke dem Papst für das große Vertrauen, dass er mir entgegen bringt.“
Papst Benedikt hatte seine Wertschätzung der theologischen Arbeit Müllers mehrfach betont. So sei dessen Lehrbuch ‚Katholische Dogmatik’ ein „Meisterwerk dieser Disziplin“, in dem Müller die kritischen Fragen unserer Zeit durchdringe und Antworten finde, „die dem Glauben neue Gegenwartskraft verleihen“.
Bereits in den Jahren 1998 bis 2003 war Dr. Gerhard Ludwig Müller Mitglied der Internationalen Theologischen Kommission im Vatikan. Seit 1990 gehört er der Glaubenskommission der Deutschen Bischofskonferenz an, deren stellvertretender Vorsitzender er seit 2003 ist. Als theologischer Berater nahm er sowohl an der vatikanischen Europasynode 1999 als auch an den Weltbischofssynoden 2001 und 2005 teil.
Die aus 23 Mitgliedern bestehende Kongregation wird gegenwärtig vom US-amerikanischen Erzbischof von San Francisco, Kardinal William Levada, geleitet. Erst im Januar 2007 hatte die Glaubenskongregation dem Regensburger Bischof für dessen Reformtätigkeiten gedankt und ihn gebeten, seine Erfahrungen auch „auf Ebene bischöflicher Gremien“ einzubringen.
Aufgabe der Kongregation für die Glaubenslehre ist es, “die Glaubens- und Sittenlehre in der ganzen katholischen Kirche zu fördern und schützen“, so Papst Johannes Paul II. im Jahr 1988. Bei der Erfüllung dieser Aufgabe bedient sich die Kongregation auch wissenschaftlicher Symposien und Zusammenkünfte, die sich mit Fragen von lehrhafter Bedeutung beschäftigen.
Hier gerlangen Sie direkt auf die Internetseite der Kongregation für die Glaubenslehre.
– Quelle: Bistum Regensburg
- 22.12.07 - Artikel empfehlen ...

