Der Deutsche Handwerkstag am nächsten Freitag (11.09.) gebe ihr Gelegenheit, “den Handwerkern in Deutschland ein herzliches Dankeschön zu sagen”, so Merkel. “Vor Ort zeigen viele Handwerksbetriebe, wie man an die Zukunft denkt, nachhaltig wirtschaftet und für die Menschen etwas Gutes tut.”
Viele Handwerksbetriebe hätten von den Möglichkeiten des Konjunkturprogramms, zum Beispiel der Kurzarbeit, Gebrauch gemacht. Durch das Konjunkturprogramm werde “das Handwerk gute und wichtige Aufträge bekommen und einen Beitrag für eine gute Zukunft unseres Landes leisten können.” Mit den 13,3 Mrd. Euro für Investitionen ließen sich viele Projekte für die Zukunft gestalten, sagt Merkel.
Die Bundeskanzlerin würdigt auch die Rolle des Handwerks bei der Ausbildung. Gerade in diesem Jahr sei es wichtig, dass alle Schulabgänger Ausbildungsplätze fänden. “Ich weiß, dass viele Handwerksbetriebe hier sehr herausragende Angebote machen.”
Merkel bittet die Handwerker, möglichst viele Jugendliche zu übernehmen, die jetzt ihre Ausbildung abgeschlossen haben – “damit diese jungen Leute auf dem Arbeitsmarkt auch eine Zukunft haben. Hierfür gibt es viele gute Beispiele.”
Mit ihrem Kredit- und Bürgschaftsprogramm habe die Bundesregierung Vorsorge getroffen, wenn es schwierig sei, bei Banken und Sparkassen Kredite zu bekommen. “Gerade auch das Handwerk kann hiervon Gebrauch machen”, betont die Bundeskanzlerin. Die Programme seien so ausgerichtet, dass sie “vor allen Dingen auch von mittelständischen Betrieben wahrgenommen werden sollen”.
Die Lohnzusatzkosten seien in dieser Legislaturperiode deutlich gesunken: von 41,9 Prozent 2005 auf heute unter 40 Prozent. Für die Unternehmen bedeute das eine Entlastung um 16 Mrd. Euro. “Hinzu kamen erste Schritte beim Bürokratieabbau, die wir in der nächsten Legislaturperiode verstärken wollen”, erklärt Merkel.
Das Podcast ist auf www.bundeskanzlerin.de abrufbar.
- Quelle: Bundesregierung
- 5.09.09 - Artikel empfehlen ...

