“Die Verschiebung des Börsengangs bietet eine erneute Chance, die Privatisierung noch einmal zu hinterfragen. Immerhin sind rund drei Viertel der Bürgerinnen und Bürger gegen die Auslieferung der Bahn an private Investoren”, so Sahra Wagenknecht. Denn diese bedeute Vergeudung und Vernichtung von öffentlichem Vermögen. “Eine Bahn, die den Gesetzen der Börse unterworfen ist, kann nicht mehr demokratisch gesteuert und kontrolliert werden. Damit kann sie auch ihrem ursprünglichen Auftrag nicht mehr nachkommen, eine flächendeckende, preisgünstige und umweltverträgliche Mobilität für alle sicher zu stellen”, sagt Jürgen Klute.
DIE LINKE hat sich wiederholt gegen die Bahnprivatisierung ausgesprochen und unterstützt die Initiativen, die für den Erhalt der Bahn als öffentliches Unternehmen streiten.
– Quelle: DIE LINKE
- 12.10.08 - Artikel empfehlen ...

