
Trotzdem liesse sich die CSU nicht beirren, für die richtige Ausrichtung der Europapolitik zu kämpfen und ihre Stimme laut zu erheben, so Seehofer. Er forderte weniger Brüsseler Zentralismus und mehr Entscheidungen nahe bei den Bürgern. Seehofer sieht die Türkei lieber in einer privilegierten Partnerschaft als in einer Vollmitgliedschaft. Bis Ende Februar werde ein Dialog mit der Bevölkerung und der Parteibasis über die Frage geführt: "Was erwartet ihr von Europa?" Auf Basis dieses Dialogs werde dann das eigenständige Europawahlprogramm der CSU erstellT
Folgende Kandidaten wurden von der Delegiertenversammlung auf den Plätzen 1 bis 10 gewählt:
- Markus Ferber
- Angelika Niebler
- Anja Weisgerber
- Manfred Weber
- Albert Deß
- Monika Hohlmeier
- Bernd Posselt
- Martin Kastler
- Dr. Gabriele Stauner
- Prof. Dr. Gerhard Waschler
Zur Aufstellung der CSU-Landesliste für die Europawahl erklärte CSU-Chef Seehofer weiter: “Ich bin sehr zufrieden, dass die Delegierten bei ihrer Entscheidung die Vertretung aller Regionen Bayerns einschließlich unseres vierten Stammes der Heimatvertriebenen mit berücksichtigt haben, und dass auch weibliche Kandidaten stark vertreten sind.”
Dr. Ingo Friedrich, der in der Abstimmung um Platz 5 der Liste unterlegen war, kündigte seinen Rückzug aus der Europapolitik an: “Jede politische Arbeit und Karriere geht einmal zu Ende”, so Friedrich. CSU-Chef Seehofer würdigte Ingo Friedrich und seine politische Lebensleistung. Er bescheinigte ihm großes Format und hohe politische Kultur.
- 17.01.09 - Artikel empfehlen ...

