“Mit unserer Exzellenzinitiative, mit unserer Hightech-Strategie, mit der Entwicklung der Forschungs- und Entwicklungsausgaben hin zu drei Prozent Anteil am Bruttoinlandsprodukt sind wir dabei, unsere Forschungsbasis zu stärken. Dies alles darf auf keinen Fall jetzt in der Krise verloren gehen”, betont Merkel.
Die Bundeskanzlerin appelliert an große Unternehmen, mit ihren mittelständischen Zulieferern Netzwerke zu bilden, “um Forschungscluster aufzubauen und sich auf die Zeit nach der Krise vorzubereiten”. Firmen sollten auch die Unterstützung nutzen, die die Bundesregierung anbiete. Die Förderung von Forschung und Entwicklung sei ein besonders wichtiger Komplex des Konjunkturpakets.
Merkel hebt in diesem Zusammenhang das “Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand” hervor: “Hier wird 2009 und 2010 mit jeweils 450 Millionen Euro mittelständischen Unternehmen mit bis zu 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ganz gezielt geholfen, um Forschung und Entwicklung in Zeiten der Krise fortsetzen oder sogar verstärken zu können.”
Als Beispiel für die Innovationsförderung nennt Merkel auch die Förderung moderner Antriebstechnologien in der Automobilindustrie. Die Europäische Investitionsbank habe erhebliche Mittel an die europäischen Autohersteller vergeben, um bei der Entwicklung moderner Antriebstechnologien – etwa Elektromotoren oder Batterien – hilfreich zu sein.
“Ich ermutige alle mittelständischen und großen Unternehmen, Forschung und Entwicklung, das heißt Zukunft, nicht zu vernachlässigen; gerade auch in Menschen zu investieren, die ihr Studium abgeschlossen haben oder die einen Ausbildungsplatz suchen. Wenn wir das beherzigen und dazu auch die von der Bundesregierung angebotenen Hilfen nutzen, dann wird es gelingen, dass wir wirklich stärker aus der Krise herauskommen, als wir in sie hineingegangen sind”, unterstreicht die Bundeskanzlerin.
Der Video-Podcast ist unter www.bundeskanzlerin.de abrufbar.
- Quelle: Bundesregierung
- 14.03.09 - Artikel empfehlen ...

