Dank der mittlerweile nahezu flächendeckend eingesetzten Verfrühungsmaßnahmen hänge der Erntebeginn bei heimischem Spargel nicht mehr ausschließlich von den Außentemperaturen ab, es helfe schon Sonnenschein allein. „Die offizielle Eröffnung der bayerischen Spargelsaison durch Landwirtschaftsminister Brunner findet in Zusammenarbeit mit dem Spargel-Erzeugerverband Franken e.V. am 14. April in Nürnberg statt“, sagt Zellner.
Auch die Importe kamen heuer etwas später auf dem Münchner Großmarkt an. Besonders aus Griechenland, wo der Anbau stagniert, kamen bis Ende März nur 200 Tonnen Spargel nach München. Zum Vergleich: im Vorjahr waren es 1400 Tonnen.
Die Abgabepreise an den Handel für Importspargel (weiß) lagen Anfang April am Münchner Markt zwischen 4,50 und 8,50 Euro pro Kilogramm, je nach Qualität und Herkunft.
Erster inländischer Spargel (weiß, 16-26mm) aus Anbau mit Bodenheizung oder erste Mengen aus Folientunneln wurden Anfang April für 12,00 bis 17,00 Euro pro Kilogramm gehandelt. Die bayerischen Spargelbauern rechnen jedoch mit derartigen Höchstpreisen nur in der Vorsaison. Ab Mitte April erwarten sie eine gute Durchschnittsernte mit Preisen auf dem Niveau des Vorjahres.
„Da die Spargelstangen sehr empfindlich sind, verlieren sie stündlich an Frische, Aroma und Geschmack. Höchster Genuss kann nur mit frischem Spargel gewährleistet werden. Das Warten darauf lohnt sich folglich auf jeden Fall“, betont Zellner. Nun bleibe zu hoffen, dass die Saison gut anläuft.
- Quelle: Bayerischer BauernVerband
- 8.04.09 - Artikel empfehlen ...

