„Staat und Kommunen haben sich gemeinsam verpflichtet, diese Arbeitsgruppe einzusetzen. Streit mit einzelnen Städten ist noch lange kein Grund, diese Verpflichtung aufzukündigen. Es ist immer besser im Gespräch zu bleiben, anstatt Gespräche abzubrechen“, meint Reiner Knäusl, Geschäftsführer des Bayerischen Städtetags.
Der Städtetag hält die Unterstützung des Staates für die kommunalen Schulen seit langem für unbefriedigend. Deshalb wurde auch die Arbeitsgruppe eingesetzt. Die Probleme müssen gelöst werden: „Obwohl die Städte mit ihren öffentlichen Schulen den Staat entlasten, bekommen sie beispielsweise für ihre Gymnasien und Realschulen nur einen pauschalierten Lehrpersonalzuschuss von gerade einmal 61 Prozent. Das reicht nicht“, sagt Knäusl. Der tatsächliche Zuschuss liegt in vielen Fällen darunter. Zum Vergleich: Der Zuschusssatz für die staatlich anerkannten privaten Realschulen und Gymnasien beträgt laut Gesetz 112 Prozent.
Bei den eigenen staatlichen Schulen trägt der Staat die vollen Lehrpersonalkosten.
- Quelle: Bayerischer Städtetag
- 22.05.09 - Artikel empfehlen ...

