Von sofort an können die vom Preisverfall betroffenen Landwirte im Freistaat Hilfen aus dem bayerischen Kreditprogramm beantragen. Wie Landwirtschaftsminister Helmut Brunner mitteilte, bietet der Freistaat damit gemeinsam mit dem Bund eine rasche und wirksame Unterstützung bei Liquiditätsengpässen.
Durch die vom Staat ermöglichten Zinsverbilligungen um zwei Prozent können die Landwirte Darlehen mit einer Laufzeit von vier Jahren zu einem durchschnittlichen Zinssatz zwischen 1,5 und 2 Prozent erhalten, das erste Jahr ist tilgungsfrei. Der Bund beteiligt sich an dem bayerischen Programm mit fünf Millionen Euro. Das Darlehensvolumen beträgt 200 Millionen Euro.
Antragsunterlagen gibt es bei den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten oder im Internet unter www.stmelf.bayern.de. in der Rubrik Agrarpolitik / Programme / Förderwegweiser. Nach Prüfung und Bewilligung der Anträge durch die Ämter werden die Darlehen über die jeweilige Hausbank ausgereicht und von der Landwirtschaftlichen Rentenbank in Frankfurt refinanziert. Damit ist laut Brunner auch eine Überbrückung bis zur Auszahlung der Betriebsprämie im Herbst möglich.
- Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
- 19.06.09 - Artikel empfehlen ...

