Zwar belege der Gesundheitsreport Bayern 2009 vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, dass im Freistaat keine grundsätzliche Impfmüdigkeit herrscht. ‘Seit 2001 ist für alle Impfungen ein kontinuierlicher Aufwärtstrend erkennbar’, sagte Söder. Doch der Report zeige auch klare Impflücken auf. Gerade bei Impfungen gegen Masern bestehe Handlungsbedarf. Zwar seien die Impfraten bei Masern kontinuierlich gestiegen aber noch lange nicht ausreichend. Fast 93 Prozent der Kinder in Bayern sind im Schuljahr 2007/2008 einmal gegen Masern geimpft worden. Nur knapp 82 Prozent besitzen allerdings einen vollständigen Impfschutz. ‘Wir haben das klare Ziel, mit einer Impfrate von 95 Prozent die Masern zu verbannen.’ Im Jahr 2008 wurden in ganz Deutschland 915 Masernfälle gemeldet, davon allein 305 in Bayern.
Um die Menschen im Freistaat stärker für das Thema Impfen zu sensibilisieren, haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit und die weiteren Mitglieder der Landesarbeitsgemeinschaft Impfen die Informationswoche gestartet. In ganz Bayern finden verschiedene Aktionen wie Telefonberatungen, Impfsprechstunden und Informationsveranstaltungen statt. Zum Abschluss sind am kommenden Samstag (25. April 2009) Beratungszelte in den Innenstädten von München, Nürnberg und Würzburg aufgebaut, in denen Experten über vorbeugenden Impfschutz informieren.
Weitere Hinweise und Details zur Bayerischen Impfwoche finden Sie unter www.gesundheit.bayern.de.
- Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit
- 20.04.09 - Artikel empfehlen ...

