Die konjunkturelle Entwicklung der letzten Monate habe die Situation weiter verschärft. Zeil: „Die zusätzliche Milliarde Euro pro Jahr belastet nicht nur das Transport- und Logistikgewerbe, sondern wird letztlich an Wirtschaft und Verbraucher weitergegeben.“ Viele kleine und mittlere Transportunternehmen seien bereits von Existenzsorgen bedroht. „Mit der Erhöhung der Maut wird eine Abwärtsspirale in Gang gesetzt. Spediteure, die sich bereits in Existenznot befinden oder hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Zukunft verunsichert sind, bestellen keine Lkws, Anhänger und Aufbauten. Die Bestelleingänge sind drastisch gesunken, die Auswirkungen auf die Hersteller sind dramatisch. Sie sprechen von einem Zusammenbruch der Nutzfahrzeugmärkte“, erklärt der Verkehrsminister.
Die Aussetzung der Mauterhöhung alleine werde zwar nicht ausreichen, um den schon entstandenen Schaden vollständig auszugleichen. Dennoch sei sie dringender denn je. Deshalb habe Bayern bereits auf die schwierige wirtschaftliche Situation reagiert. Zeil: „Der Rettungsschirm für mittelständische Unternehmen ist aufgespannt. Sofern Transportunternehmen über ein tragfähiges Zukunftskonzept verfügen, kann der Staat unter erleichterten Voraussetzungen mit Bürgschaften und Krediten helfen.“- Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie
- 15.03.09 - Artikel empfehlen ...

