Nach der Grundsatzrede zu allen wichtigen Themen der Verbandsarbeit schloss sich eine sachliche Diskussion über die Milchpolitik sowie über weitere aktuelle Themen wie Preis- und Kostensituation der einzelnen Produktionsbereiche, Health Check und Erbschaftsteuer an. In der kommenden Woche werden in Brüssel die Weichen für die weitere Umsetzung der Agrarreform gestellt. Dabei gehe es für den Bauernverband vor allem darum, dass eine weitere Erhöhung der Milchquote von jeweils einem Prozent in den nächsten fünf Jahren verhindert werden müsse.
„In der jetzigen Situation dürfe der Markt nicht durch ein völlig falsches Signal noch weiter belastet werden“, sagte Sonnleitner, der selbst in Brüssel sein wird. Bäuerinnen und Bauern aus den BBV-Kreisverbänden werden deshalb am kommenden Mittwoch nach Brüssel reisen, um sich für eine verlässliche Agrarpolitik einzusetzen.
Angesichts der Angriffe auf den Bayerischen Bauernverband in den vergangenen Tagen verlief die Diskussion über die Milchpolitik sehr sachlich. An Präsident Sonnleitner gab es keinerlei Rücktrittsforderungen, auch nicht von Teilnehmern, die sich am vergangenen Mittwoch in Irschenberg getroffen haben. Kreisobmänner berichteten von vielen Bauern und Ortsobmännern, die wegen des Haberfeldtreibens gegen Präsident Sonnleitner aus dem BDM ausgetreten sind. Der Bayerische Bauernverband sei stark und lasse sich nicht unterkriegen, sagte Sonnleitner und freute sich über die vielen Solidaritätsbekundungen bei der Kreisobmännertagung.
- Quelle: Bayerischer Bauernverband
- 15.11.08 - Artikel empfehlen ...

