Häufig wird allerdings kaum ein Unterschied zwischen “in” und “im” empfunden, sodass beide Formen üblich sind. Eine weitere Variante ist besonders im militärischen Bereich verbreitet: Hier kommt auch die Wendung “auf Urlaub” zum Einsatz.
Sprachgeschichtlich geht “Urlaub” auf das alt- und mittelhochdeutsche Substantiv “urloup” zurück, das zunächst ganz allgemein “Erlaubnis” bedeutete. In der höfischen Sprache der mittelhochdeutschen Zeit bezeichnete es dann die Erlaubnis wegzugehen, die ein Höherstehender oder eine Dame dem Ritter
erteilen konnte. Später wandelte sich die Bedeutung: “Urlaub” wurde als “offizielle vorübergehende Freistellung von einem Dienstverhältnis” verstanden, allgemeiner dann als “dienst- oder arbeitsfreie Tage, die der Erholung dienen”.
- Quelle/Text: Duden-Sprachberatung
- 15.08.08 - Artikel empfehlen ...

