REGENSBURG – Meldungen zufolge verzögert sich die Einführung der Umweltzone Regensburg. Die Einführung der Umweltzone in Regensburg erst für 2008 zu planen und nicht schon im Oktober 2007 zu realisieren, ist für die IHK Regensburg eine Chance für die Stadt.
Zum einen soll bis dahin die unsinnige Regelung aufgehoben werden, Fahrzeuge mit geregeltem Katalysator die Fahrt in der Umweltzone zu verbieten. Zum anderen würde durch die Verzögerung Zeit gewonnen, um über alternative Maßnahmen nachzudenken, die voraussichtlich mehr brächten als die Einführung einer Umweltzone.
"Die Erreichbarkeit der Regensburger Altstadt würde durch die Umweltzone vor allem psychologisch stark beeinträchtigt, ohne die Feinstaubbelastung maßgeblich zu reduzieren", so der Vorsitzende des IHK-Gremiums Regensburg Dr. Nicolas Maier-Scheubeck. Aus diesen Gründen hatte die IHK in einem gemeinsamen Positionspapier mit der Handwerkskammer und bei dem Diskussionsforum "Der Feinstaub aus Brüssel und sein Niederschlag in Regensburg" bereits im Frühjahr 2007 gefordert, die Umweltzone nicht einzuführen und stattdessen auf andere Maßnahmen zu setzen.
- Quelle: IHK Regensburg
- 7.08.07 - Artikel empfehlen ...

